Gutachtenablauf

3. Ablauf am Untersuchungstag

 

Am Untersuchungstag werden die persönlichen Daten des Versicherten überprüft und ggf. ergänzt (persönliche Identifikation anhand des Personalausweises). Der Gutachter befragt den Patienten über den evtl. Unfallhergang und die aktuell vorliegenden Beschwerden und Beeinträchtigungen.

Die Antworten werden im Beisein des zu Untersuchenden diktiert und das Einverständnis des Diktats durch den Versicherten abgefragt. Es folgt eine ausführliche körperliche Untersuchung, die nötigenfalls durch bildgebende Techniken wie Sonografie, Röntgendiagnostik, Computertomografie und – oder Kernspintomografie ergänzt wird. Falls aufgrund der erhobenen Befunde während der Gutachtenuntersuchung doch eine Zusatzbegutachtung notwendig wird, wird diese kurzfristig organisiert. Leider ist dann meistens ein zweiter Termin zur Begutachtung auf anderem Fachgebiet erforderlich.

4. Beurteilung und postalischer Versand des Gutachtens

 

Abschließend werden die eigenen Ergebnisse und ggf. die Resultate des Zusatzgutachten zu einer gutachterlichen Gesamtbeurteilung zusammengefasst und die Fragen des Gutachtenauftraggebers unter Berücksichtigung der jeweiligen rechtlichen Vorgaben und Bestimmungen beantwortet und das fertige Gutachten kurzfristig postalisch an den Auftraggeber versandt. Eine Kopie des Gutachtens zur Einsicht können Sie bei Ihrer Versicherung beantragen. 

 
Die Fertigstellung der Untersuchungsgutachten beträgt in der Regel drei bis sechs Wochen. Bei komplexen Fragestellungen unter Hinzuziehung mehrerer Zusatzgutachter kann eine Bearbeitungszeit von bis zu drei Monaten notwendig werden. Kurzanfragen sowie Tagegeldgutachten werden innerhalb weniger Tage erledigt.